Am 20. April 2006 trafen sich unser Botschafter Felix Maximilian, Hauptdarsteller bei Mamma Mia! Stuttgart und Herr Dr. Baatz, Vorsitzender des Förderverein krebskranker Kinder Stuttgart an der Pforte des Olgahospitals Stuttgart.
Der erste Weg führte in den Kindergarten der Klinik, wo Geschwister der erkrankten Kinder im Alter von 0 - 10 Jahren betreut werden. Die Einrichtung wurde im Jahre 1993 fertiggestellt und vom Förderverein finanziert. Hier können die Eltern ihre Kinder stunden- oder tageweise in professionelle Obhut geben, solange sie auf Station bei ihren kleinen Patienten verweilen. Der Kindergarten bietet alles, vom Füttern und Wickeln der Kleinsten bis zur Hausaufgabenbetreuung der Großen.
Genauso wie der Kindergarten wurde auch ein Stiller Raum vom Förderverein, nach jahrelangem Kampf mit Klinikleitung und Behörden, in die Klinik integriert. Auch dieser musste komplett vom Förderverein finanziert werden, da man immer nur zu hören bekam, dass sowas doch nicht nötig sei. Da das Olgahospital aber über keine Kapelle verfügt, war dieser Schritt mehr als überfällig.
Anschließend ging es in die onkologische Tagesklinik, in der es zum Zeitpunkt des Besuches hoch herging. Trotzdem fanden die Schwestern und die Kunsttherapeutin ein wenig Zeit, um uns zu begrüßen und ein paar Dinge zu zeigen. Nach dieser Stippvisite geleitete uns Dr. Baatz auf die Station der Kinderonkologie. Hier wurden wir von Chefarzt Prof. Dr. Bielack und seinem Team empfangen. Nach einigen interessanten Erläuterungen über Behandlungsmethoden, Heilungschancen und Kapazität der Station übergab uns Prof. Dr. Bielack an seinen Stationsarzt Dr. Sauer, der uns auf einen Rundgang einlud. Nach kurzem Nachfragen bei einer Patientin und ihrer Mutter durften wir auch auf einen Besuch in eines der Zimmer. Die kleine Patientin freute sich sichtlich über die Abwechslung - wenn auch etwas schüchtern.
Nach weiteren Einblicken in verschiedenen Arbeitsbereiche der Station endete der Stationsbesuch. Prof. Dr. Bielack, Herr Dr. Sauer und das Team verabschiedeten sich und bedankten sich für das Interesse und Engagement.
Der Stationsbesuch bildete das Ende des Rundgangs und Informationsbesuches. Auch Herr Dr. Baatz verabschiedete sich mit großem Dank und hofft auf eine gute Zusammenarbeit und gemeinsame Aktionen. Es wurde auch bei diesem Termin wieder klar, dass ohne Spendengelder und den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz von Fördervereinen und Elterninitiativen der Alltag der kranken Kinder sehr trist und grau aussehen würde.
